Grundrissänderungen
Neue Raumaufteilungen und veränderte Laufwege erfordern häufig zusätzliche Durchgänge in bestehenden Wänden.
Wir stellen neue Türöffnungen in Betonwänden und Stahlbetonwänden präzise, maßgenau und kontrolliert her. Mit moderner Diamanttrenntechnik schaffen wir saubere Wanddurchbrüche für Umbauten, Erweiterungen und Sanierungsmaßnahmen.
Ob neue Verbindung zwischen zwei Räumen, zusätzlicher Zugang, Fluchtweg oder Anpassung eines bestehenden Gebäudes: Wir übernehmen die fachgerechte Herstellung der benötigten Türöffnung einschließlich Kernbohrungen, Sägeschnitten und kontrollierter Demontage der ausgeschnittenen Betonsegmente.
Bei Umbauten und Nutzungsänderungen müssen häufig neue Zugänge zwischen Räumen, Gebäudebereichen oder Nutzungseinheiten geschaffen werden. Befindet sich die geplante Öffnung in einer Beton- oder Stahlbetonwand, ist eine präzise und kontrollierte Ausführung besonders wichtig.
Mit leistungsfähigen Wandsägen lassen sich die benötigten Abmessungen exakt auf das geplante Türmaß übertragen. Die diamantbestückten Sägeblätter schneiden sowohl Beton als auch die darin vorhandene Bewehrung. Dadurch entstehen gerade Schnittkanten, die eine zuverlässige Grundlage für den späteren Einbau von Türzargen, Stahlrahmen oder anderen Konstruktionen bilden.
Im Vergleich zu konventionellen Stemmarbeiten erfolgt das Betonschneiden deutlich kontrollierter und mit geringeren Erschütterungen. Angrenzende Bauteile werden geschont und unnötige Beschädigungen am verbleibenden Bauwerk vermieden.
Vor dem Schneiden einer Türöffnung muss insbesondere bei tragenden Wänden geprüft werden, ob statische Maßnahmen wie Abfangungen, Stahlrahmen oder Unterzüge erforderlich sind.
Neue Wandöffnungen können bei kleinen Umbauten ebenso erforderlich sein wie bei umfangreichen Sanierungs- und Modernisierungsprojekten.
Neue Raumaufteilungen und veränderte Laufwege erfordern häufig zusätzliche Durchgänge in bestehenden Wänden.
Bei Anbauten und Erweiterungen werden bestehende Gebäudeteile durch neue Türöffnungen miteinander verbunden.
Bestehende Öffnungen können verbreitert oder neue barrierefreie Zugänge hergestellt werden.
Für neue Nutzungskonzepte können zusätzliche Ausgänge oder Verbindungen zu Fluchtwegen notwendig werden.
Produktionsbereiche, Lagerflächen und Technikräume werden durch neue Zugänge an veränderte Abläufe angepasst.
In sensiblen Gebäuden sind eine sorgfältige Planung und möglichst kontrollierte Arbeitsverfahren besonders wichtig.
Für Türöffnungen in Beton und Stahlbeton kommt in der Regel eine schienengeführte Wandsäge zum Einsatz. Die Sägeschiene wird exakt entlang der geplanten Schnittlinie montiert. Anschließend werden die senkrechten und waagerechten Trennschnitte präzise ausgeführt.
Je nach baulicher Situation können ergänzende Kernbohrungen erforderlich sein. Sie dienen beispielsweise zur Herstellung sauberer Eckbereiche, als Ansatzpunkte für die Säge oder zur Vorbereitung von Anschlag- und Hebepunkten.
Das ausgeschnittene Betonsegment wird bereits vor dem vollständigen Trennen gesichert. Anschließend kann es kontrolliert aus der Öffnung gehoben, zerkleinert, abtransportiert oder entsorgt werden.
Abmessungen, Wandstärke, Material, Zugänglichkeit und bauliche Rahmenbedingungen werden erfasst.
Bei tragenden Bauteilen werden erforderliche Sicherungs- und Verstärkungsmaßnahmen vorab durch die zuständige Tragwerksplanung festgelegt.
Der Arbeitsbereich wird abgesichert. Wasser, Sägeschlamm und auszubauende Betonsegmente werden in der Arbeitsplanung berücksichtigt.
Die Öffnung wird angezeichnet und mit geeigneter Bohr- und Sägetechnik präzise getrennt.
Das gesicherte Bauteil wird kontrolliert gelöst, angehoben und aus dem Arbeitsbereich entfernt.
Nach Abschluss der Arbeiten steht die maßgenaue Öffnung für nachfolgende Gewerke zur Verfügung.
Vor Beginn der Arbeiten muss geklärt werden, welche statische Funktion die betroffene Wand innerhalb des Gebäudes übernimmt.
Stromleitungen, Wasserleitungen, Heizungsrohre und andere Installationen müssen vor den Sägearbeiten lokalisiert und gegebenenfalls verlegt werden.
Eine Bewehrungsortung oder ein Betonscan kann Hinweise auf Bewehrungsstahl, Spannkabel und verdeckte Einbauteile liefern.
Bereits kleinere Wandsegmente können mehrere hundert Kilogramm wiegen und müssen vor dem Trennen zuverlässig gesichert werden.
Platzverhältnisse, Transportwege und mögliche Hebezeuge beeinflussen die Größe der einzelnen auszubauenden Segmente.
Je nach Nutzung des Gebäudes werden geeignete Schutzmaßnahmen für angrenzende Räume und empfindliche Bereiche vorgesehen.
Die geeignete Vorgehensweise richtet sich nach Wandstärke, Bewehrungsgrad, Öffnungsgröße und Zugänglichkeit. Neben üblichen Türdurchbrüchen führen wir auch größere Öffnungen für Industrieanlagen, Technikräume, Fluchtwege und breite Durchgänge aus.
Bei besonders dicken oder schwer zugänglichen Stahlbetonwänden kann statt einer klassischen Wandsäge auch eine Seilsäge eingesetzt werden. Große Betonsegmente werden bei Bedarf in mehrere handhabbare Abschnitte unterteilt.
Durch die Kombination aus Wandsägen, Seilsägen, Kernbohren und kontrollierter Bauteildemontage kann das Verfahren individuell an die jeweilige Baustelle angepasst werden.
Von unserem Standort in Herten aus führen wir Betonschneidearbeiten im gesamten Ruhrgebiet und in Nordrhein-Westfalen aus. Zu unserem regelmäßigen Einsatzgebiet gehören unter anderem Bochum, Dortmund, Essen, Duisburg, Gelsenkirchen, Recklinghausen, Oberhausen, Bottrop, Herne, Witten, Marl und die umliegenden Regionen.
Für größere, technisch anspruchsvolle oder überregionale Projekte stehen wir unseren Auftraggebern auch bundesweit zur Verfügung.
Ja. Mit einer Wandsäge können neue Türöffnungen präzise in Beton- und Stahlbetonwänden hergestellt werden. Bei tragenden Wänden ist vorab eine statische Prüfung erforderlich.
Grundsätzlich ist dies möglich. Die erforderlichen Abfangungen, Verstärkungen oder Stahlrahmen müssen jedoch durch einen Tragwerksplaner festgelegt werden.
Diamantbestückte Wandsägen erzeugen gerade und maßgenaue Schnittflächen. Dadurch sind in der Regel deutlich weniger Nacharbeiten erforderlich als bei einer gestemmten Öffnung.
Ja. Diamantsägeblätter können Beton und den darin enthaltenen Bewehrungsstahl gemeinsam durchtrennen. Statisch relevante Bewehrung darf jedoch nur nach entsprechender Planung getrennt werden.
Das Betonsegment wird vor dem vollständigen Trennen gesichert. Je nach Gewicht und Zugänglichkeit erfolgt der Ausbau mit Hebezeugen, Kran, Hubwagen oder durch eine Unterteilung in kleinere Segmente.
Wandsägen ist ein vergleichsweise erschütterungsarmes Verfahren. Dadurch eignet es sich besonders für Umbauten in bestehenden und teilweise weiterhin genutzten Gebäuden.
Hilfreich sind die gewünschten Maße der Öffnung, Wandstärke, Material, Baustellenadresse, Fotos der Wand sowie Angaben zur Zugänglichkeit und zur statischen Planung.
Senden Sie uns die Abmessungen, einige Fotos und Informationen zur betroffenen Wand. Wir prüfen die Aufgabenstellung und beraten Sie zur geeigneten technischen Umsetzung.